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60 Tage iPhone 4 – ein Review

Mein erstes iPhone, das iPhone 3G, habe ich nach 150 Tagen „testen“ ausführlich vorgestellt. Nun möchte ich das Ganze mit dem neuem iPhone 4 wiederholen. Warum? Weil das Iphone 3G und das neue iPhone 4 zwar viel miteinander gemein haben, jedoch auch extreme Abweichungen.

Die „neue“ Optik des iPhone 4
Die neue Optik ist edel – bei weitem nicht mehr so schlicht wie die älteren iPhone Generationen. Der Alurahmen um die Seiten, die darin nahtlos eingearbeiteten Tasten für die Lautstärke, Virbration und Power – einfach edel. Dazu die aus Glas bestehende Vorder- und Rückseite des iPhone 4 – echt hübsch. Mein „altes“ 3G sah im Verlauf der zwei Jahre, die ich es im täglichem Gebrauch hatte, auf der Rückseite nicht mehr edel aus. Das ehemals hochglänzende Plastik war vor lauter kleinen Kratzern matt geworden, der schöne chromfarbene Apfel war herausgefallen… Durch das Glas des iPhone 4 dürfte das hier nicht mehr so schnell passieren. Speziell wenn man eine AntiScratch Folie auflegt.
Die „neue“ Optik des iPhone 4 kommt auch wesentlich näher an die Alu Mac´s heran, aber es ist Geschmackssache ob man die neue Optik mag – immerhin völlig anders als zuvor!

Die Verarbeitung des iPhone 4
iPhone 4 Schalter an der KopfseiteHier kann ich nur meine iPhone 3G Bewertung zitieren: „An der Verarbeitung gibt es (beinah) rein gar nichts zu bemängeln. Jedes noch so kleine Spaltmaß ist über das gesamte Gerät immer gleich, es gibt keine wackeligen Komponenten oder hakelige Tasten.“
Bei meinem iPhone 3G war nach 2 Jahren Dauereinsatz vor kurzem der Schalter für den Vibrationsalarm ausgefallen, da ich da wohl etwas arg häufig dagegen kam. Das dürfte mit dem fast komplett versenktem Schalter des iPhone 4 nicht mehr passieren.
Jedoch werde ich mir definitiv ein Case für das iPhone 4 kaufen, denn bei längerem Gebrauch in der Hand drücken die Kanten des Gerätes in die Hand und das kann auf die Dauer ganz schön unangenehm werden! Wie Apple das hätte vermeiden sollen, ohne dabei das neue Design zu ruinieren ist mir allerdings auch nicht so ganz klar ;)iPhone 4 Dockanschluss Besonders hervorheben möchte ich den Dockanschluß – denn im Vergleich zum iPhone 3G und auch dem 3GS (das Classic hatte ich nie in den Händen).

Das Fazit bei der Verarbeitung: Kein anderes Smartphone ist so sauber verarbeitet und setzt dabei zeitgleich soviele hochwertige Materialien ein. Schnell verkratztes Plastik ist einfach nicht mehr vorhanden am iPhone 4 – nirgends!



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Serienausstattung – mager aber ausreichend
Wie für Apple typisch, ist der Inhalt der iPhone Verpackung auf das absolut notwendigste beschränkt. Telefon, SIM Stick zur Entfernung der SIM Karte, USB iDock Kabel, das neue kleine mini Ladegerät, mini Anleitung und natürlich das iPhone selbst. Mehr ist nicht drin, mehr brauch man erst einmal auch nicht.
Direkt aus der Verpackung entnommen kann das iPhone noch nicht sehr viel. Hat man seine (aktivierte) SIM eingelegt und das iPhone erst einmal gründlich aufgeladen, kann man sich die Software auf dem Gerät anschauen. Es gibt zu Anfang lediglich folgende Applikationen:

  • Telefon
  • SMS
  • Kontakte
  • Notizen
  • E-Mail
  • Safari Webbrowser
  • iPod (inklusive Video)
  • Taschenrechner
  • Kamera
  • Fotobrowser
  • Kalender
  • Apple App Store
  • Apple iTunes Store
  • Karten (Google Maps)
  • Uhr (mit Wecker)
  • YouTube App
  • Game Center App
  • Spachmemos App

Generell reichen diese Apps ja schon einmal aus, um das iPhone zu einem passablen PDA zu machen, jedoch fehlen (mir) da ein paar weitere Programme und Funktionen, aber dazu später in meiner App Empfehlung!

Das iPhone 4 als Telefon
Das iPhone ist, entgegen einiger Behauptungen böser Zungen, auch ein Telefon. Funktionell wie fast jedes andere Smartphone

Über die Bluetooth Schnittstelle des iPhone kann das iPhone mittlerweile zum Glück durch Headsets bedient werden, es sind also die „guten alten“ Headsets weiter verwendbar. Die Kopplung an diverse Autoradios etc. funktioniert ebenfalls einwandfrei!

Die funktionelle Seite des iPhone als Telefon ist weiterhin sehr gut. Die Tasten bei eingehenden Rufen sind schön farbig und groß, selbst bei einer Montage des iPhone in der KFZ-Halterung lässt sich der eingehende Ruf sehr gut annehmen (oder ablehnen). Die Information wer gerade anruft wird auf dem Display auch seht gut angezeigt, wie man es seit je her von iPhone kennt. Das Anwählen von Kontakten aus dem Adressbuch (welches bei mir sich permanent mit meinen Google Kontakten abgleicht) funktioniert dankt der relativ großen Schrift auch gut und sehr schnell bei der Fahrt – man muss während der Fahrt aber dennoch kurz ein Auge auf das Display werfen – also am besten nur an einer roten Ampel wählen – bzw. nach Möglichkeit gar nicht während der Fahrt am Telefon “spielen”.

Die Sprachqualität direkt am Telefon ist hervorragend. Ich hatte bisher nie Probleme meinen Gegenüber zu verstehen, andersherum gab es auch noch nie Probleme. Der Klag ist klar, nur auf maximaler Lautstärke in meinen Headsets etwas verzerrt – was aber wenig stört, denn so laut mag ich meinen Gesprächspartner gar nicht im Ohr haben.

Das iPhone als iPod
Das iPhone ist ein ausgezeichneter Multimediapartner! Neben der Wiedergabe von Audiodaten (via iTunes synchronisiert) funktionier auch die Wiedergabe von Videos so tadellos wie ich es nie vermutet hätte. Bei Videos wird sich ähnlich wie bei Hörbüchern auch die letzte Position in der Datei gemerkt, so dass man ohne Probleme seinen Film an eben der Position weitergucken kann, an der man aufgehört hatte. Spulen innerhalb jeglicher Datei funktioniert ebenso schön wie man es von allen iPods kennt – und auch genauso schnell, egal ob 3MB Musikstück, 600MB großer Film oder ein 4GB großes Audiobook. Mit ein wenig Zusatzsoftware (VLC) kann das iPhone auch einige andere Videoformate wiedergeben, bzw. im WLAN auch gestreamte Videos empfangen!

Das iPhone als Mobile Internet Device
Der mobile Safari des iPhone taugt durchaus zum lesen jeder Website, solang es sich um flasharme Seiten handelt. Flash und Javascript sind die Schwachstellen des kleinen Safari – Flash geht gar nicht, Java nur relativ langsam im Vergleich zu dem was man vom Browser am PC gewohnt ist. Dank des Retina Displays braucht man jedoch kaum noch in den Seiten zoomen, ein echter Fortschritt im Vergleich zu den vorherigen Versionen des iPhone.

Ich kannte zuvor lediglich den Browser meines alten Nokia 7610, meines betagten Blackberry und den des Ogo (CT 17) – im Vergleich dazu hatte das iPhone 3G eher was von einem Netbook als von einem Handy – mit dem iPhone 4 verstärkt sich dieser Eindruck nochmals. Besser geht es glaube ich nur noch mit einem iPad oder ähnlichem, aber diese Geräte sind mir einfach zu groß!

Das iPhone als Organizer
Dank der neue Funktionen des iOS 4 ist das iPhone 4 (und auch die Vorgängermodelle iPhone 3G und 3GS) mittlerweile ein gutes Gerät was die Terminverwaltung angeht. Vorausgesetzt man hat das entsprechende Serverstück auf der anderen Seite, kann man sich via Push ohne jegliche Benutzeraktion die aktuellen Termine und Kontakte aus seinem Exchange / Outlook, Google Account oder IBM Domino / Notes ins iPhone synchronisieren. Lediglich das Adressbuch ist dabei etwas umständlich, da nur das eigene Adressbuch mit synchronisiert wird. Termine die auf dem iPhone eingetragen werden, werden auch direkt auf den Syncserver übertragen, also ein automatischer Abgleich, quasi live! Neue Termine bekommt man via Push Notification auch aufs Display, so dass man sehen kann wenn andere eine Termin für einen gemacht haben.
Auch kann das iPhone nun mehrere „Exchangekonten“ verwalten. Ich nutze dies beispielsweise um mein Firmennotes sowie meinen Googlemail Account immer auch auf dem iPhone zu haben. In der Übersicht von Mail & Kalender habe ich auch die Möglichkeit mir die Daten der beiden Accounts in einer Übersicht anzeigen zu lassen. Echt angenehm!
Leider wird nur eine Mailsignatur unterstützt, mit das einzige Manko das mir bisher aufgefallen ist, von der fehlenden „freie Zeit“ Funktion für die Kalender anderer sowie der fehlende Gruppenkalender mal abgesehen.

iPhone und Google im Sync

Mein Sonderzubehör (Hardware)
Absolut empfehlen kann ich als Zubehör zum iPhone eine AntiScratch Folie – es gibt sogar verspiegelte, was dem ganzen iPhone anderen richtigen Designtouch verleiht. Passgenau sind die meisten, so das bei richtiger Aufbringung die Folie nicht zu sehen ist. Die Bedienung des iPhone leidet in keinster Weise. Wichtig beim iPhone 4 ist hierbei, das man die Vorder- und Rückseite mit Folie versehen sollte!

Ebenso empfehlenswert ist ein Gürtelholster, ich habe mir eines der Firma Speck damals für mein iPhone 3G gekauft, welches sich wie ein Halfter benimmt, gleichzeitig als DeskStand verwendbar ist und alle wichtigen Bedienelemente wie Lautstärkeregler, Vibrationsschalter und Kopfhöreranschluß absolut frei lässt. Das Holster passt, bei einem verwendetem Bumper oder Backcase perfekt auch beim iPhone 4! Wer also einen Bumper verwendet, sollte mit seinem iPhone in ein Ladengeschäft gehen, und „Anprobe“ machen, ob nicht evtl. ein iPhone 3G(s) Holster besser geeignet ist!

Fazit
Hmm, was soll ich sagen… Es gibt auf dem ganzen Markt kein Telefon, welches mir so gefällt wie das iPhone. Ich hatte auch diverse Android Smartphones, Blackberry Storm, iPhone 3GS und das G1 in den Händen – die kamen nicht einmal ansatzweise an das iPhone heran! Die Akkuleistung ist mit knappen 24h im Alltag bei aktivem 3G und aktivem Betrieb ebenfalls locker ausreichend. Wenn man sparsam mit dem Akku umgeht sind auch locker mehrere Tage drin.

iPhone: Holster für iPhone Classic, 3G und 3GS

[aartikel]B000TSFR1A:right[/aartikel]Ich habe es mir meines im November letzten Jahres gekauft und seit dem täglich im Einsatz. Bisher habe ich keinerlei Mängel feststellen können, obwohl es bei mir schon so einiges mitmachen musste…

Die Klips an den Seiten halten das iPhone weiterhin sicher an seinem Platz, haben nichts an ihrer Haltekraft verloren und schauen noch immer wie neu aus.

Das Textilpolster schützt mein iPhone Display noch immer zuverlässig vor Staub und Kratzern, auch wenn ich hier so langsam mal eine Reinigung ins Auge fassen muß.

Der Metallclip zur Befestigung am Gürtel oder der Hose scheint aus gutem Stahl zu sein, auch hier keinerlei Alterserscheinungen.

Der Klettverschluß an Metallclip, welcher dafür sorgt das man das iPhone Holster auch als Aufsteller verwenden kann, hat auch heute noch eine bombige Haltekraft – vielleicht sogar etwas viel, denn es braucht einiges an Kraft um diesen Verschluß zu öffnen ;)

Generell kann ich das iPhone Holster für alle empfehlen, deren iPhone im Alltag, wenn es an der Hüfte getragen werden soll, keinen allzu großen Belastungen ausgesetzt ist. Die Rückseite (Backcover) des iPhone ist hier ungeschützt und zeigt schön das Apple Logo – jedoch ist hier kein nennenswerter Schutz der empfindlichen Plastikoberfläche vorhanden. Dafür sorgt der freie iPhone Rücken dafür, das man sein iPhone sehr schnell indie Hände bekommt, sollte es mal klingeln – auch ganz ohne Fummelei um das iPhone aus seinem Behältnis zu entfernen, wie ich es bei vielen anderen Holstern schon gesehen habe. Für die kleinen 10,- EUR ist dies Schmuckstück eine echte Empfehlung!

Ein paar Bilder meines Holsters werde ich in den kommenden Tagen nachliefern – mit meinem iPhone 3G kann man einfach keine schönen Bilder machen und meine Digitalkamera muß ich nun erstmal suchen ;)

iPhone 3G Jailbreak mit Blackra1n (FW 3.1.2)

iPhone 3G Jailbreak mittels Blackra1n
In dieser Anleitung finden sich alle nötigen Informationen um auf einem iPhone 3G (es sollte gemäß GeoHot unverändert auch mit allen iPhone 3GS oder 1st Gen funktionieren) mittels Blackra1n einen Jailbreak durchzuführen.

Hinweis zum JailbreakACHTUNG: Diese Anleitung setzt das iPhone OS in der Version 3.1.2 vorraus.
Das Update auf die Version 3.1.2 muß also zwingend vor dem Jailbreak durchgeführt worden sein!
Das vorherige Backup der Cydia / Rock Apps nicht vergessen!
Eine Anleitung zum Update eures iPhone findet ihr auf den Seiten von Apple! Mehr…

iPhone 3G – Erfahrungsbericht nach 150 Tagen iPhone

Das iPhone ist ein Kultgerät, soviel ist schon mal klar. Der Hype um das Gerät wird nicht kleiner, dank TV- und Bannerwerbung begegnet man dem iPhone auch nahezu überall. Nun stellt sich die berechtigte Frage, ob die ganze Aufregung denn zu Recht erfolgt – ist das iPhone denn wirklich ein so geniales Telefon wie behauptet wird?
Mit der Beantwortung eben dieser Frage beschäftigt sich mein Review – denn nach nun über 150 Tage mit dem iPhone 3G habe ich einiges an Erfahrung gesammelt, welche ich anderen nicht wirklich vorenthalten möchte.

Die Optik
Die Optik des iPhone ist typisch für Apple – einfach schlicht elegant und funktionell – Wo man hier die Kommata setzen sollte weiß ich beim besten Willen nicht, denn einerseits ist das iPhone schlicht, einfach, gleichzeitig elegant und funktionell, aber auch wieder alles in Kombination. Ich habe das schwarze iPhone gewählt, da ich es von der Optik her eleganter finde als die weiße Variante. Die schwarze Vorderseite in Kombination mit dem schwarzem Display sowie dem chromfarbenen Rahmen – das hat einfach Stil.

Die Verarbeitung
An der Verarbeitung gibt es (beinah) rein gar nichts zu bemängeln. Jedes noch so kleine Spaltmaß ist über das gesamte Gerät immer gleich, es gibt keine wackeligen Komponenten oder hakelige Tasten. Selbst die Tasten an den Seiten (verchromte Lautstärkeregelung und der Kippschalte für den “lautlos” Betrieb) halten soviel aus, das es mit trotz vielen, vielen Tagen drauf rumdrücken, Reibung durch Kleidung (im Gürtelhalfter) uvm. nicht gelungen ist dort auch nur Gebrachsspuren drauf zu hinterlassen.

Auch das Plastik der Rückseite ist sehr hart und somit nicht so leicht zu verkratzen – wenngleich mit der Zeit hier doch einige Kratzer sichtbar werden. Aber die Härte des Plastiks sorgt (zumindest bei mir) dafür, das es sich durch die Bank weg nur um kleine und nicht sehr tiefe Kratzer handelt, welche sich mit etwas Politur leicht wieder entfernen lassen.
Tiefe Kratzer habe ich ausschließlich in das Displayglas gezaubert, allerdings durch eigene Unachtsamkeit und fahrlässigem Umgang mit diesem Stück HighTech. Ich kann jedem nur zu einem Displayschutz raten, statische Scrtchstopperfolien gibt es in reichlicher Auswahl und funktionieren tadellos, beeinträchtigen die Optik wenn überhaupt nur sehr wenig und sorgen so für einen dauerhaften Werterhalt des iPhones.

Einzig der Dock Anschluß wirkt im Vergleich zum Rest eher zerbrechlich – ist er aber nicht. Eine andere Lösung hätte es hier gleube ich auch kaum geben können, ohne einen neuen Anschluß zu designen – was extrem ärgerlich wäre, denn immerhin kann man so ein und das gleiche Equipment an Kabel und Ladegerät für iPhone und iPod benutzen. Auch bei Zusatzgeräten wie Videodock u.ä. hätte es mit einem anderem Schluß kaum geklappt.

Serienausstattung
Wie für Apple typisch, ist der Inhalt der iPhone Verpackung auf das absolut notwendigste beschränkt. Telefon, SIM Stick zum entfernen der SIM Karte, USB iDock Kabel, Ladegerät, mini Anleitung und natürlich das iPhone selbst. Mehr ist nicht drin, mehr brauch man ersteinmal auch nicht.
Direkt aus der Verpackung entnommen kann das iPhone noch nicht sehr viel. Hat man seine (aktivierte) SIM eingelegt und das iPhone ersteinmal gründlich aufgeladen, kann man sich die Software auf dem Gerät anschauen. Es gibt zu Anfang lediglich folgende Applikationen:

  • Telefon
  • SMS
  • Kontakte
  • Notizen
  • E-Mail
  • Safari Webbrowser
  • iPod (inklusive Video)
  • Taschenrechner
  • Kamera
  • Fotobrowser
  • Kalender
  • Apple App Store
  • Apple iTunes Store
  • Karten (Google Maps)
  • Uhr (mit Wecker)
  • YouTube App

Generell reichen diese Apps ja schonmal aus, um das iPhone zu einem passablen PDA zu machen, jedoch fehlen (mir) da ein paar weitere Programme und Funktionen, aber dazu später!

Das iPhone als Telefon
Das iPhone ist, entgegen einiger Behauptungen böser Zungen, auch ein Telefon. Wobei man derzeit leider wirklich sagen muss „auch“ – denn die telefonfunktion ist keineswegs die größte Stärke des iPhone. Bedingt durch Fehler in der Modemsoftware (iPhone OS 2.2.1, Modem 02.30.03) gibt es ab und zu Verbindungsabbrüche mitten in Gesprächen, oder probleme bei der Anwahl von Telefonnummern. Das kommt allerdings recht selten vor und soll mit der kommenden Version 3.0 komplett behoben sein.

Schwerwiegender ist eher, das man mit einem iPhone am Ohr sich eher vorkommt wie vor 6 Jahren, als die ersten PDA´s auf dem Markt erschienen – etwas groß ist das iPhone im Gegensatz zu reinrassigen Handys schon. In Kombination mit dem mit im Lieferumfang enthaltenem Stereoheadset erledigt sich dies Problem allerdings recht zügig. Die Bluetooth Schnittstelle des iPhone kann ja auch zum Glück Headsets bedienen, es sind also die „guten alten“ Headsets ebenso verwendbar.

Die funktionelle Seite des iPhone ist allerdings sehr gut. Die Tasten bei eingehenden Rufen sind schön farbig und groß, selbst bei einer Montage des iPhone in der KFZ-Halterung lässt sich der eingehende Ruf sehr gut annehmen (oder ablehnen). Die Anwahl von Kontakten aus dem Adressbuch (welches bei mir sich permanent mit meinen Google Kontakten abgleicht) funktioniert dankt der relativ großen Schrift auch gut – man muss während der Fahrt aber dennoch kurz ein Auge auf das Display werfen – also am besten nur an einer roten Ampel o.ä. machen – bzw. gar nicht während der Fahrt.

Die Sprachqualität direkt am Telefon ist allerdings hervorragend. Ich hatte bisher nie Probleme meinen Gegenüber zu verstehen, andersherum gab es auch noch nie Probleme. Der Klag ist klar, selbst auf maximaler Lautstärke unverzerrt. Eben genau so wie es sein sollte!

Das iPhone als iPod
Das iPhone ist ein ausgezeichneter Multimediapartner! Neben der Wiedergabe von Audiodaten (via iTunes synchronisiert) funktionier auch die Wiedergabe von Videos so tadellos wie ich es nie vermutet hätte. Bei Videos wird sich ähnlich wie bei Hörbüchern auch die letzte Position in der Datei gemerkt, so das man ohne Probleme seinen Film an eben der Position weitergucken kann, an der man aufgehört hatte. Spulen innerhalb jeglicher Datei funktioniert ebenso schön wie man es von allen iPods kennt – und auch genauso schnell, egal ob 3MB Musikstück, 600MB großer Film oder ein 4GB großes Audiobook.

Das iPhone als Mobile Internet Device
Der mobile Safari des iPhone taugt durchaus zum lesen jeder Website, solang es sich um flasharme Seiten handelt. Flash und Javascript sind die Schwachstellen des kleinen Safari – Flash geht gar nicht, Java nur relativ langsam im Vergleich zu dem was andere Browser abliefern. Leider gibt es aber noch keine Alternativen zum Safari, da Apple dies scheinbar nicht wünscht. Zumindest sind entsprechende Apps seitens der Mozilla Devs abgelehnt worden.
Schön ist das man die Webseiten nicht in der relativ geringen nativen Auflösung des iPhone angezeigt bekommt, sondern ein ganzes Eck größer. So ist man zwar gezwungen sich per Zoom in die Seite zu bewegen, hat auf der anderen Seite aber viel schneller die Stellen gefunden zu denen man auch wollte.

Ich kannte zuvor lediglich den Browser meines alten Nokia 7610, meines betagten Blackberry und den des Ogo (CT 17) – im Vergleich dazu hat das iPhone eher was von einem Netbook als von einem Handy. Mal ganz abgesehne von der Tatsache das einige Webseiten bereits für das iPhone optimierte Outputs haben, sprich man bekommt die Seite bereits so formatiert aufs handy, das es optimal passt, alles gut zu lesen ist UND die Navigation sauber funktioniert. Ebenso funktionieren Seiten mit Frames absolut problemlos, was sich besonders bei Browsergames als sehr angenehm erweist ;)

Das iPhone als Organizer
Die Organizier Funktion des iPhone ist eher leidlich. Es taugt sehr gut als Anzeigegerät für Termine, weniger aber zum eintragen und planen dergleichen. Hier sollte man sich die eine oder andere Zusatzapplikation aus dem AppStore gönnen, dann sind auch diese Funktionen (speziell die Tagesansicht) 1A zu bedienen. Mittels eines Exchange Servers oder Google kann man dann auch seine Termine immer schön synchron halten, ganz ohne PC Synchronisation. Wenn man alles richtig kombiniert kommt richtiges Blackberryfeeling auf!

Mein Sonderzubehör (Hardware)
Absolut empfehlen kann ich als Zubehör zum iPhone eine AntiScratch Folie – es gibt sogar verspiegelte, was dem ganzen iPhone nochmals einen richtigen Designtouch verleiht. Passgenau sind die meisten, so das bei richtiger Aufbringung die Folie nicht zu sehen ist. Die Bedienung des iPhone leidet in keinster Weise. Mehr dazu später vielleicht.

Ebenso empfehlenswert ist ein Gürtelhalfter, ich habe mir eines der Firma Speck gekauft, welches sich wie ein Halfter benimme, gleichzeitig als DeskStand verwendbar ist und alle wichtigen Bedienelemente wie Lautstärkeregler, Vibrationsschalter und Kopfhöreranschluß absolut frei lässt. Es tut seit Monaten seinen Dienst und ich habe bisher nichts vergleichbares gefunden! Aber zu diesem Stück komme ich in einem späterem Artikel…

Fazit
Hmm, was soll ich sagen… Es gibt auf dem ganzen Markt kein Telefon, welches mir so gefällt wie das iPhone. Ich hatte auch den Blackberry Storm und das G1 in den Händen – die kamen nicht einmal ansatzweise an das iPhone heran! Die Akkuleistung ist mit knappen 24h im 3G Betrieb locker ausreichend, wenn nun die Push Notification und Navi Software mit dem OS 3.0 kommen… Ein Traum! Auf einer Skala von 1-10 würde ich das iPhone derzeit mit einer satten 8 bewerten, wenn das OS 3.0 hält was es verspricht steht der 10 nichts mehr im Wege!


Ende des Internets!