Archiv

Artikel Tagged ‘iPhone’

iPhone OS 3.0: Keine App startet mehr… (Lösung)

Heute morgen wollte auf meinem frisch auf OS 3.0 geupdatetem iPhone 3G keine App aus dem App Store mehr starten… Dabei habe ich keinen Jailbreak oder ähnliches mit meinem iPhone veranstaltet, auch hatte ich das iPhone nicht neu gestartet, es ging von eben auf gleich nicht mehr.
Nach einer kurzen Google Suche nach meinem Problem stieß ich gleich zu Anfang auf dem Blog Eintrag von Florian Matthes – er beschreibt in seinem Blogeintrag vom 6.09.2008 genau das Problem wie ich es auch hatte – und liefert gleich die passende Lösung dazu!

Lösung 1:
Einfach eine Anwendung vom iPhone löschen und per AppStore App vom iPhone neu installieren! Bei mir ging danach gleich alles wieder, auch wenn ich erstmal meine Benutzerdaten des Apple Stores neu eintragen müsste.

Lösung 2:
Eine Anwendung via iTunes vom Mac/PC reinstallieren. Der Apple Support sagte zwar 2008 das man alles neu machen soll, aber das halte ich für arg überzogen, solange eine Anwendung auch schon funktioniert.

Am besten nimmt man hierzu eine Anwendung mit keinen oder nur wenigen Einstellungen, wie zum Beispiel ein Spiel oder Radioanwendungen wie NDR2 bzw. WDR.

Hier auch nochmal der Link zum Originaleintrag von Florian Matthes

UPDATE: Verlinkung zu Folrian Matthes an die neue URL seines Blogs angepasst!

iPhone OS 3.0: Copy & Paste Funktion

Soviel sei gleich zu Anfang verraten – Es funktioniert! Lange hat es gedauert, aber Apple hat diese Funktion endlich integriert – und das überraschend gut! Und so funktioniert es nun:

Anstatt die nötigen Gesten zu beschreiben, verweise ich einfach mal auf das unten eingebette Video, in welchem copy&paste anhand von Text wunderschön gezeigt wird. Wie man anhand meiner Bilder oben sieht, funktioniert es auch Quasi mit Grafiken. Kopiert habe ich aus dem iPhone Template meines Blogs in eine E-Mail.  In der E-Mail kam der kopierte Teil einwandfrei, inklusive aller HTML Formatierungen an.

iPhone Copy and Paste from lonelysandwich on Vimeo.

iPhone – Ist der Jailbreak sinnvoll?

Ob der Jailbreak Sinn macht ist eine äusserst interessante Frage! Der RIESEN Nachteil eines Jailbreaks sei ganz zu Anfang beschrieben:

Mit einem iPhone, welches “gejailbreaked”, also gehackt wurde, kann man sich zwar jede Menge zusätzlicher Software auf das iPhone laden, jedoch verliert man im gegenzug alle Garantieansprüche gegenüber Apple! Das bedeutet klipp und klar das wenn das iPhone aus irgendeinem Grund kaputt geht, kann man sich das Einsenden des geräte zu Apple sparen, bzw. man muß mit einer ganz normalen Rechnung für die Reperatur rechnen. Garantiereperaturen oder Kulanzgeschichten sind (gemäß Apple) dann ausgeschlossen, da man ja das iPhone gehackt hat.Warning

Sollte einen das nicht stören – nun, denn kann man einen Jailbreak vornehmen! Mit einem Jailbreak sollte man wenn schon auch gleich die passenden Programme zur Installation von Applikationen aus der Homebrew-Szene mitnehmen. Das geht in einem kurzem Arbeitsgang im Verlauf des Jailbreaks. Empfehlenswert sind meiner Meinung nach Cydia und der altbekannte Installer.

Ausser zusätzlicher Software bringt der Jailbreak nichts?
Weit gefehlt! Ein Jailbreak kann durchaus auch dazu genutzt werden im beispielsweise ein auf einen speziellen Provider gelocktes iPhone zu entsperren! So könnte mit einem von T-Mobile stammendem iPhone zum Beispiel eine O2 Karte eingesetzt und auch genutzt werden! Ebenso gibt es diverse kleinere Hacks, welche beispielsweise die Nutzung von VoIP über das 3G Netz ermöglichen, sprich man kann beispielsweise per Skype telefonieren, ohne an einem WLAN zu hängen. Zumindest wenn der Kartenanbieter VoIP nicht aktiv gesperrt hat.

Über Cydia (ähnlich wie der App Store) kann man auch Apps wie xGPS beziehen. xGPS ist die erste wirklich funktionierende Navigationssoftware für das iPhone die ich kenne. Teilabschnitte der Karten können auch als “Offlinekarten” abgespeichert werden, so das diese Karten auch dann zur Verfügung stehen, wenn gerade mal kein Internet erreichbar sein sollte!

Zusätzliche Klingeltöne, SMS-Sounds, Designanpassungen, neue Icons, zusätzliche Funktionen wie das “Backgrounding” – alles das ist mit einem Jailbreak möglich. WinterBoard, Backgrounder, SBSettings, BossPrefs, Cycorder, CyDelete, dTunes, openSSH, PdaNet, Processes und SBSettings seien hier mal als Suchbegriffe für typische iPhone Apps genannt.

Summa summarum kann man mit dem Jailbreak sein iPhone zwar nach belieben aufbohren, umgestalten und so weiter – man muss jedoch damit leben können, das man die Garantie verliert! Auch sei erwähnt das es derzeit noch nicht wirklich geklärt ist, ob ein Jailbreak überhaupt legal ist! Nach meinem aktuellem Stand (der ist etwas älter) gilt es noch als illegal und man müsste somit da mit weiteren Konsequenzen rechnen. T-Mobile verbietet sogar für die eigenen Kunden per AGB den Jailbreak bei den iPhoneverträgen (trotz Werbespots mit gejailbreaktem iPhone).

Ich kann nur jedem raten zuerst das iPhone OS 3.0 abzuwarten, bevor man sich einen jailbreak mit all seinen Konsequenzen antut! Manches was bis dato nur mit Jailbreak möglich ist, funktioniert dann ganz normal – ohne negative Konsequenzen… Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden!



Empire Universe 2 - Browsergame des Jahres bestes Strategiespiel

iPhone 3G – Erfahrungsbericht nach 150 Tagen iPhone

Das iPhone ist ein Kultgerät, soviel ist schon mal klar. Der Hype um das Gerät wird nicht kleiner, dank TV- und Bannerwerbung begegnet man dem iPhone auch nahezu überall. Nun stellt sich die berechtigte Frage, ob die ganze Aufregung denn zu Recht erfolgt – ist das iPhone denn wirklich ein so geniales Telefon wie behauptet wird?
Mit der Beantwortung eben dieser Frage beschäftigt sich mein Review – denn nach nun über 150 Tage mit dem iPhone 3G habe ich einiges an Erfahrung gesammelt, welche ich anderen nicht wirklich vorenthalten möchte.

Die Optik
Die Optik des iPhone ist typisch für Apple – einfach schlicht elegant und funktionell – Wo man hier die Kommata setzen sollte weiß ich beim besten Willen nicht, denn einerseits ist das iPhone schlicht, einfach, gleichzeitig elegant und funktionell, aber auch wieder alles in Kombination. Ich habe das schwarze iPhone gewählt, da ich es von der Optik her eleganter finde als die weiße Variante. Die schwarze Vorderseite in Kombination mit dem schwarzem Display sowie dem chromfarbenen Rahmen – das hat einfach Stil.

Die Verarbeitung
An der Verarbeitung gibt es (beinah) rein gar nichts zu bemängeln. Jedes noch so kleine Spaltmaß ist über das gesamte Gerät immer gleich, es gibt keine wackeligen Komponenten oder hakelige Tasten. Selbst die Tasten an den Seiten (verchromte Lautstärkeregelung und der Kippschalte für den “lautlos” Betrieb) halten soviel aus, das es mit trotz vielen, vielen Tagen drauf rumdrücken, Reibung durch Kleidung (im Gürtelhalfter) uvm. nicht gelungen ist dort auch nur Gebrachsspuren drauf zu hinterlassen.

Auch das Plastik der Rückseite ist sehr hart und somit nicht so leicht zu verkratzen – wenngleich mit der Zeit hier doch einige Kratzer sichtbar werden. Aber die Härte des Plastiks sorgt (zumindest bei mir) dafür, das es sich durch die Bank weg nur um kleine und nicht sehr tiefe Kratzer handelt, welche sich mit etwas Politur leicht wieder entfernen lassen.
Tiefe Kratzer habe ich ausschließlich in das Displayglas gezaubert, allerdings durch eigene Unachtsamkeit und fahrlässigem Umgang mit diesem Stück HighTech. Ich kann jedem nur zu einem Displayschutz raten, statische Scrtchstopperfolien gibt es in reichlicher Auswahl und funktionieren tadellos, beeinträchtigen die Optik wenn überhaupt nur sehr wenig und sorgen so für einen dauerhaften Werterhalt des iPhones.

Einzig der Dock Anschluß wirkt im Vergleich zum Rest eher zerbrechlich – ist er aber nicht. Eine andere Lösung hätte es hier gleube ich auch kaum geben können, ohne einen neuen Anschluß zu designen – was extrem ärgerlich wäre, denn immerhin kann man so ein und das gleiche Equipment an Kabel und Ladegerät für iPhone und iPod benutzen. Auch bei Zusatzgeräten wie Videodock u.ä. hätte es mit einem anderem Schluß kaum geklappt.

Serienausstattung
Wie für Apple typisch, ist der Inhalt der iPhone Verpackung auf das absolut notwendigste beschränkt. Telefon, SIM Stick zum entfernen der SIM Karte, USB iDock Kabel, Ladegerät, mini Anleitung und natürlich das iPhone selbst. Mehr ist nicht drin, mehr brauch man ersteinmal auch nicht.
Direkt aus der Verpackung entnommen kann das iPhone noch nicht sehr viel. Hat man seine (aktivierte) SIM eingelegt und das iPhone ersteinmal gründlich aufgeladen, kann man sich die Software auf dem Gerät anschauen. Es gibt zu Anfang lediglich folgende Applikationen:

  • Telefon
  • SMS
  • Kontakte
  • Notizen
  • E-Mail
  • Safari Webbrowser
  • iPod (inklusive Video)
  • Taschenrechner
  • Kamera
  • Fotobrowser
  • Kalender
  • Apple App Store
  • Apple iTunes Store
  • Karten (Google Maps)
  • Uhr (mit Wecker)
  • YouTube App

Generell reichen diese Apps ja schonmal aus, um das iPhone zu einem passablen PDA zu machen, jedoch fehlen (mir) da ein paar weitere Programme und Funktionen, aber dazu später!

Das iPhone als Telefon
Das iPhone ist, entgegen einiger Behauptungen böser Zungen, auch ein Telefon. Wobei man derzeit leider wirklich sagen muss „auch“ – denn die telefonfunktion ist keineswegs die größte Stärke des iPhone. Bedingt durch Fehler in der Modemsoftware (iPhone OS 2.2.1, Modem 02.30.03) gibt es ab und zu Verbindungsabbrüche mitten in Gesprächen, oder probleme bei der Anwahl von Telefonnummern. Das kommt allerdings recht selten vor und soll mit der kommenden Version 3.0 komplett behoben sein.

Schwerwiegender ist eher, das man mit einem iPhone am Ohr sich eher vorkommt wie vor 6 Jahren, als die ersten PDA´s auf dem Markt erschienen – etwas groß ist das iPhone im Gegensatz zu reinrassigen Handys schon. In Kombination mit dem mit im Lieferumfang enthaltenem Stereoheadset erledigt sich dies Problem allerdings recht zügig. Die Bluetooth Schnittstelle des iPhone kann ja auch zum Glück Headsets bedienen, es sind also die „guten alten“ Headsets ebenso verwendbar.

Die funktionelle Seite des iPhone ist allerdings sehr gut. Die Tasten bei eingehenden Rufen sind schön farbig und groß, selbst bei einer Montage des iPhone in der KFZ-Halterung lässt sich der eingehende Ruf sehr gut annehmen (oder ablehnen). Die Anwahl von Kontakten aus dem Adressbuch (welches bei mir sich permanent mit meinen Google Kontakten abgleicht) funktioniert dankt der relativ großen Schrift auch gut – man muss während der Fahrt aber dennoch kurz ein Auge auf das Display werfen – also am besten nur an einer roten Ampel o.ä. machen – bzw. gar nicht während der Fahrt.

Die Sprachqualität direkt am Telefon ist allerdings hervorragend. Ich hatte bisher nie Probleme meinen Gegenüber zu verstehen, andersherum gab es auch noch nie Probleme. Der Klag ist klar, selbst auf maximaler Lautstärke unverzerrt. Eben genau so wie es sein sollte!

Das iPhone als iPod
Das iPhone ist ein ausgezeichneter Multimediapartner! Neben der Wiedergabe von Audiodaten (via iTunes synchronisiert) funktionier auch die Wiedergabe von Videos so tadellos wie ich es nie vermutet hätte. Bei Videos wird sich ähnlich wie bei Hörbüchern auch die letzte Position in der Datei gemerkt, so das man ohne Probleme seinen Film an eben der Position weitergucken kann, an der man aufgehört hatte. Spulen innerhalb jeglicher Datei funktioniert ebenso schön wie man es von allen iPods kennt – und auch genauso schnell, egal ob 3MB Musikstück, 600MB großer Film oder ein 4GB großes Audiobook.

Das iPhone als Mobile Internet Device
Der mobile Safari des iPhone taugt durchaus zum lesen jeder Website, solang es sich um flasharme Seiten handelt. Flash und Javascript sind die Schwachstellen des kleinen Safari – Flash geht gar nicht, Java nur relativ langsam im Vergleich zu dem was andere Browser abliefern. Leider gibt es aber noch keine Alternativen zum Safari, da Apple dies scheinbar nicht wünscht. Zumindest sind entsprechende Apps seitens der Mozilla Devs abgelehnt worden.
Schön ist das man die Webseiten nicht in der relativ geringen nativen Auflösung des iPhone angezeigt bekommt, sondern ein ganzes Eck größer. So ist man zwar gezwungen sich per Zoom in die Seite zu bewegen, hat auf der anderen Seite aber viel schneller die Stellen gefunden zu denen man auch wollte.

Ich kannte zuvor lediglich den Browser meines alten Nokia 7610, meines betagten Blackberry und den des Ogo (CT 17) – im Vergleich dazu hat das iPhone eher was von einem Netbook als von einem Handy. Mal ganz abgesehne von der Tatsache das einige Webseiten bereits für das iPhone optimierte Outputs haben, sprich man bekommt die Seite bereits so formatiert aufs handy, das es optimal passt, alles gut zu lesen ist UND die Navigation sauber funktioniert. Ebenso funktionieren Seiten mit Frames absolut problemlos, was sich besonders bei Browsergames als sehr angenehm erweist ;)

Das iPhone als Organizer
Die Organizier Funktion des iPhone ist eher leidlich. Es taugt sehr gut als Anzeigegerät für Termine, weniger aber zum eintragen und planen dergleichen. Hier sollte man sich die eine oder andere Zusatzapplikation aus dem AppStore gönnen, dann sind auch diese Funktionen (speziell die Tagesansicht) 1A zu bedienen. Mittels eines Exchange Servers oder Google kann man dann auch seine Termine immer schön synchron halten, ganz ohne PC Synchronisation. Wenn man alles richtig kombiniert kommt richtiges Blackberryfeeling auf!

Mein Sonderzubehör (Hardware)
Absolut empfehlen kann ich als Zubehör zum iPhone eine AntiScratch Folie – es gibt sogar verspiegelte, was dem ganzen iPhone nochmals einen richtigen Designtouch verleiht. Passgenau sind die meisten, so das bei richtiger Aufbringung die Folie nicht zu sehen ist. Die Bedienung des iPhone leidet in keinster Weise. Mehr dazu später vielleicht.

Ebenso empfehlenswert ist ein Gürtelhalfter, ich habe mir eines der Firma Speck gekauft, welches sich wie ein Halfter benimme, gleichzeitig als DeskStand verwendbar ist und alle wichtigen Bedienelemente wie Lautstärkeregler, Vibrationsschalter und Kopfhöreranschluß absolut frei lässt. Es tut seit Monaten seinen Dienst und ich habe bisher nichts vergleichbares gefunden! Aber zu diesem Stück komme ich in einem späterem Artikel…

Fazit
Hmm, was soll ich sagen… Es gibt auf dem ganzen Markt kein Telefon, welches mir so gefällt wie das iPhone. Ich hatte auch den Blackberry Storm und das G1 in den Händen – die kamen nicht einmal ansatzweise an das iPhone heran! Die Akkuleistung ist mit knappen 24h im 3G Betrieb locker ausreichend, wenn nun die Push Notification und Navi Software mit dem OS 3.0 kommen… Ein Traum! Auf einer Skala von 1-10 würde ich das iPhone derzeit mit einer satten 8 bewerten, wenn das OS 3.0 hält was es verspricht steht der 10 nichts mehr im Wege!


Ende des Internets!

Ogo / PocketWeb – günstige Alternative zum iPhone?

Ein PocketWeb, so der deutsche Name des OGO, ist ein kleines beinahe Smartphone. Generell lässt sich damit hervorragend arbeiten – ich habe meinen seit deutlich über zwei Jahren und war bis auf ein paar Kleinigkeiten immer sehr zufrieden. Als kleines PC-Mausgrosser mobiler Mailclient hat er so einiges auf dem Kasten, was mit dem normalem Handy eher mühsam ist.

Akku & Laufzeit

Die unten aufgeführten technischen Eckdaten bezüglich der Akkulaufzeiten entsprechen nicht wirklich den von mir in der Praxis ermittelten Werten – diese fallen ausnahmsweise um einiges besser aus. Genutzt habe ich den Ogo quasi permanent für die folgenden Dinge:

  • POP3 E-Mail
  • IMAP4 E-Mail
  • RSS Newsreader (Heise / Golem)
  • MSN Messenger IM Client
  • Browser für kleinere Webresearch Aufgaben

Wenn ich vorwiegend die E-Mailfunktionen und den eh permanent laufenden RSS Abruf benutzt, kann so ein Ogo durchaus mehrere Tage ohne sein Ladekabel auskommen. Erst wenn man die Instant Messaging (IM) Funktionen anfängt ausgiebig zu nutzen geht die Akkuleistung stark runter.

Im Zweifelsfall brauch man auch nicht das Ladegerät selbst, der Ogo verfügt als Lade- und Datenbuchse über einen normalen MiniUSB Anschluß – laden über den PC oder das Notebook ist also immer auch nebenbei machbar. Im aller grösster Not kann man sich auch einen zweiten Akku zulegen, dieser ist wie bei einem Handy leicht wechselbar und vergleichsweise günstig zu haben.



Technische Daten:
(aus Wikipedia – Ogo)

Abmessungen 11,5 cm × 7,5 cm × 2,5 cm
Gewicht 162 Gramm
Display 240×160 Pixel = 1/8 VGA bei 4096 Farben
Akkuleistung (bei 850 mAh) 120 Stunden Standby bzw. 2,5 Stunden BetriebAufgeladen über ein normales Mini-USB-Kabel (5 V)
Schnittstellen
  • USB (nur zum Aufladen und zur Synchronisation mit Outlook in der deutschen Version)
  • Klinke (2,5 mm Headsetanschluss – nur bei der aktuell ausgelieferten Modellversion verfügbar)
Optische Merkmale
  • Hintergrundbeleuchtung für Anzeige und Tastatur
  • zweifarbige LED zur Statusanzeige für neue Nachrichten, Batteriezustand und Netzverbindung
Lautsprecher Monolautsprecher mit 0,75 Zoll Durchmesser0,8 Watt mit 8 Ω Impedanz
Prozessor Texas Instruments OMAP P330B mit 200 MHz, basierend auf OMAP 1710 (ARM 925 Kern mit TI DSP)
Speicher 16 MB RAM und 32 MByte NAND-ROM Flash-Speicher
Funkverbindung
  • Quadband-Chip mit entsprechendem ROM
  • Dualband 900/1800 (CT-17/CT-12) bzw. 850/1900 (CT-15/CT-10) GSM mit GPRS-Unterstützung für Datenübertragung
SAR-Wert 0,596 W/kg
Tastatur
  • QWERTZ-Tastatur (nur CT-17) mit zusätzlichen Funktionstasten zum Schnellstart von Anwendungen
  • Navigationskreuz mit 2×4-Wege-Steuerung

Grösse und Handling

Optimal angelegt beim Ogo sind die Tasten der Tatstatur. Es handelt sich hierbei um eine QWERTZ Belegung, wobei ein paar Sondertasten etwas umgelegt wurden. Umlaute und co. erreicht man nur über die Benutzung der Sonderfunktionen, dies geht aber nach sehr kurzer Gewöhnungsphase so locker von der Hand, so das man kaum mehr langsamer schreibt als auf einer handysize Tastatur mit direkten Tasten für die Umlaute.
Grösse und Abstand der Tasten als solches ermöglichen auch eher wenig zierlichen Fingern (naja, eher Daumen) ein schnelles und fehlerfreies Tippen. So sind auch längere Texte keine Qual und die fehlende Rechtschreibkorrektur (T9 gibt es auch nicht) fällt kaum auf. Im IM Betrieb sind sogar die Emoticons schnell getippt, auch ohne die ASCII Zeichenkette im Kopf zu haben.

Katastrophentest

Robust ist der kleine Ogo auch – zumindnest meiner ;). Denn was der schon alles ohne Probleme überlebt hat geht im Alltag kaum noch zu überbieten. Stürze auf knappen zwei Metern Höhe auf harten PVC Boden, Kaffeeduschen, regendurchweichte Jacken (in deren Taschen sich der Ogo befand), Regentropfen direkt auf Display und Tastatur, Taback- und Brotbrösel ist mehr als grosszügiger Dosierung sowie meine Kinder, die den kleinen ab und zu ausversehen mit viel Schwung vom Wohnzimmertich schleuderten. Überlebt hat er alles und das ohne Bruch des Gehäuses oder andere Beschädigungen, von Kratzern mal abgesehen.

Fazit:

Insgesamt ein feines Gerät, auch wenn meiner wohl in den nächsten Tagen einen neuen Besitzer bekommen wird (meine Tochter…), da bei mir neuerdings ein iPhone auf dem Tisch liegt!
Jedoch für alle die unterwegs Zugriff auf normale E-Mail benötigen, ihren Kalender mit Outlook synchronisieren und mitnehmen, oder vorwiegend nur per ICQ oder MSN chatten wollen, ist der Ogo der ideale Begleiter. Durch die gute Tastatur sowie das im Vergleich zum Handy grosse Display ist ebenso für die Vielsimser durchaus geeignet. Lediglich die Telefonfunktionen sind eher bescheiden und ohne Bluetooth Headset garnicht verfügbar.
Die Tarife mit denen der Ogo als Pocketweb angeboten wird sind als durchaus günstig zu bezeichenen. Die Netzabdeckung von Vodafone mit GRPS ist in Deutschland als sehr gut zu bezeichnen, was einem eine Verfügbarkeit des Internets nahezu überall garantiert.

Weblinks: