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Netzwerkkarte / IP Adresse unter Debian / Ubuntu konfigurieren

Netzwerkkonfiguration per Kommandozeile
Gerade heute habe ich wieder mal von einem Kunden die Anfrage bekommen, wie er denn seine Netzwerkkonfiguration an seinem Linux Server ändern kann – schließlich habe er ja gar keine GUI zum konfigurieren der eth Interfaces zur Verfügung und ein Yast gibt es auf Debian Systemen (zum Glück) auch nicht. Schnell hatte ich ihm per Telefon erklären können wie er als Beispiel eth0 unter Debian konfigurieren kann – das die Netzwerkkonfiguration unter Linux so einfach “zu lesen” ist, wollte er mir zu Anfang gar nicht glauben.

Da dies abermals ein Thema ist, welches mir öfter mal begegnet, denke ich das es an der Zeit ist hier auf meinem Blog die Konfiguration der IP Adressen auf die eth Interfaces von Debian basierenden Linuxsystemen zu erklären (ja, Ubuntu ist auch ein “Debian Derivat”)

Statische IP Adresse auf eth0 vergeben
In der Datei /etc/network/interfaces muss nur das nachfolgende eingetragen / konfiguriert werden, dabei dürfen jedoch keine Einträge die mit lo Interface zu tun haben entfernt oder geändert werden. Lo ist der sogenannte Loopbackadapter und für den Betrieb des Systems zwingend so wie er da steht erforderlich!

# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.2
gateway 192.168.1.1
netmask 255.255.255.0
network 192.168.1.0
broadcast 192.168.1.255

Zuer Erklärung: “auto eth0″ steht für einen automatischen Start des Interface beim booten. Wenn dieser Eintrag fehlt, müsste man das Interface eth0 von Hand aktivieren, was manchmal schwer fällt, wenn zum Beispiel der Server nur über Netzwerk erreicht werden kann (wie bei Root Servern oder anderen entfernten Servern der Fall).
“address” ist die IP Adresse die auf das eth0 Interface gelegt werden soll.
“gateway” steht für das default Gateway und ist für ein sauberes Routing unabdinglich – es sei denn man definiert es im nachhinein per Hand nach.
“netmask” steht für die Netzmaske – was das ist erkläre ich später mal – von seinem Provider (bei Root Servern) erhält man diese Angabe meist mit, bei einem LAN Server ist die Netzmaske meist wie hier im Beispiel 255.255.255.0 – sprich ein Class C Netzwerk von 192.168.1.0 bis 192.168.1.255 (wobei hier die .0 und .255 reserviert sind und nicht verwendet werden dürfen, siehe “network und “broadcast”)
“network” definiert nochmal das Netz in dem sich der Server befindet – wobei hier die vereinfachte Schreibweise verwendet wird.
“broadcast” am besten hier nachlesen: 7070

In der Datei /etc/resolv.conf wird nun definiert über welche DNS Server, oder auch Nameserver, dieNamensauflösung stattfinden soll und über den Eintrag “search” wird definiert in welcher Domain Linux suchen soll, wenn bei einem Serverrequest kein Domainname mit angegeben wird.

search domain.local
nameserver 192.168.1.1

IP Adresse für eth0 über DHCP
Hier muss ebenfalls natürlich das eth0 definiert werden, die Werte für die IP Adresse etc kommen aber über den DHCP Server, man braucht sie also nicht mit eintragen. Einfacher als eine DHCP IP Adress Konfiguration geht es, wie man sieht, kaum noch.

# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet dhcp

Zweite IP Adresse auf ein Netzwerk Interface legen
Wenn die zweite IP Adresse statisch vergeben werden soll, kann man dies durch sogenannte virtuelle Interfaces machen. Dazu wird die Konfiguration des physikalischen Interfaces quasi kopiert und hinter den Namen einfach ein :Nr gehängt. Im Falle von ETH0 würde das erste virtuelle Interface also beispielsweise so aussehenen:

# The primary network interface - second IP address
auto eth0:1
iface eth0:1 inet static
address 192.168.1.3
gateway 192.168.1.1
netmask 255.255.255.0
network 192.168.1.0
broadcast 192.168.1.255

Für eine zweite IP Adresse für eth0 über DHCP sieht das dann wie folgt aus:

auto eth0:1
iface eth0:1 inet dhcp

Weblinks:

  • http://www.debianadmin.com/ubuntu-networking-for-basic-and-advanced-users.html

UPDATE:
Es geht natürlich auch der nachfolgende Befehl “ip addr add 192.168.1.12/24 dev eth0″

Netzwerklastenausgleich-Dienst konnte nicht gestartet werden

Netzwerklastenausgleich-Dienst konnte nicht gestartet werden
Diesen Fehler hatte ich gerade in den letzten Tagen vor der Nase. Allerdings nicht auf einem Windows Server 2000 System, sondern auf einem Windows 2003 Server! Nach dem Systemstart kam die Meldung das ein Dienst nicht gestartet werden konnte, im Ereignisprotokoll stand eben diese Fehlermeldung: “Der Dienst “Netzwerklastenausgleich” wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet”

Ereignis-ID: 7000
Quelle: Dienststeuerungs-Manager
Beschreibung: Der Dienst "Netzwerklastenausgleich" wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet:
Der angegebene Dienst kann nicht gestartet werden. Er ist deaktiviert oder nicht mit aktivierten Geräten verbunden.
"Netzwerklastenausgleich" ist auf diesem Computer nicht installiert.

Dabei ist auf dem Server garkein Netzwerklastenausgleich installiert oder aktiviert! Wenn man nach diesem Problem googelt, stößt man mit etwas Glück auf den unten stehenden Artikel aus der Microsoft Knowledge Database, welcher diese Fehler beschreibt, sich jedoch auf Windows Server 2000 bezieht. Es passt jedoch auf den Windows Server 2003, denn genau dort stritt exakt der gleiche Fehler auf.

Die Lösung besteht darin, das man einfach zwei Registry Einträge löschen muß:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Eventlog\System\WLBS
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\WLBS

Als .reg Datei schaut der Vorgang dann so aus:

?View Code REGISTRY
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2
3
Windows Registry Editor Version 5.00
[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Eventlog\System\WLBS]
[-HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\WLBS]

Weblink:
Microsoft Knowledge Database

Logon Script: Drucker verbinden mit KixTart

Einen Netzwerkdrucker zu verbinden, gehört zu den normalen Aufgaben eines Logonscripts. Via Kixtart geht das auch ganz einfach, wenn nicht noch einfacher als mit den guten alten “net use” Kommandos:

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ADDPRINTERCONNECTION ("\\"+$PrintServer+"\Druckername")

Mit etwas mehr Code kann man gleich ein Errorhandling einbauen, welches dann auch ausgibt ob alles geklappt hat. Wahlweise entweder direkt im Scriptfenster, oder in ein Logfile, je nachdem wie man sein Loggig geregelt hat.

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If ADDPRINTERCONNECTION ("\\"+$PrintServer+"\Druckerfreigabename") = 0
     ? "Drucker Druckername wurde verbunden"
ELSE
     ? "FEHLER beim verbinden vom Druckername"
ENDIF

Die Variable “+$PrintServer+” sollte hierbei automatisch gesetzt werden, alternativ kann man, um auf Nr. Sicher zu gehen, den Printserver entweder direkt angeben, oder selbst mit einer eigenen Variablen arbeiten.