Archive for the ‘Internet’ Category.
12. April 2010, 22:14
Der neue Jugendmedienschutzstaatsvertrag in Deutschland wird faktisch Angebote im Internet für deutsche Anbieter zensieren. Daher muss der JMStV verhindert werden und dies geht nur noch über Petitionen an die Landtage. Jeder Webmaster hat 16 Stimmen und kann sich der Petition auf http://www.Zensur-in.DE von Tobias Huch anschließen.
Die Bremer Bürgerschaft sah die Petition als wichtig an und hat sie in eine Online-Petition umgewandelt. Dort kann jeder virtuell unterzeichnen (Zeitaufwand: 20 Sekunden):
https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&s=1&c=date_insert&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=74
Gemeinsam sind wir Webmaster stark!
Bitte mitmachen und weitererzählen !
Informier auch ruhig all deine Besucher, damit auch diese sich der Petition anschließen. Die ersten 19.000 Einzelpetitionen sind schon unterschrieben, aber das ist erst der Anfang!
http://www.Zensur-in.DE/
Jeder Bürger kann sich beteiligen und an jedes Landesparlament oder zur Sammlung der Aktion “Zensur-in.DE” die unterschriebenen Petitionen schicken, auch wenn man in einem anderen Bundesland wohnt.
Mehr Infos auch hier:
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=1589069
28. Dezember 2009, 10:47
Der Shrew VPN Client ist genau die Lösung die ich gestern gesucht habe. Mit einem leichtem Schock habe ich bemerkt, das ich mit meinem “altem” Cisco VPN Client und meinem Windows 7 64Bit keine VPN Verbindung aufbauen kann, Cisco unterstützt bei diesem VPN Client auch kein Windows 7 64Bit, nur die x32 Version.
Nach kurzer Suche im Web, ob es nicht evtl. doch eine andere Lösung gibt als ins Büro zu fahren, stieß ich auf den VPN Client von Shrew. Der VPN Client ist kostenlos, kann die Cisco VPN PCF Dateien importieren und funktioniert tadellos auf Windows 7 64Bit, Windows 7 32Bit, Windows XP sowie auf Ubuntu 8.04 LTS (soweit ich es getestet habe).

Shrew Soft VPN Client unter Windows 7
Unter Windows 7 64Bit habe ich über 8 Stunden eine durchgängige VPN Sitzung durchgeführt, ohne irgendein Problem. Eine echte Empfehlung!
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18. Dezember 2009, 19:54

Quelle: Wikimedia
Chrony gleicht die Systemzeit Schritt für Schritt an, nicht auf einen Schlag!
Die Systemzeit aktuell zu halten ist gerade bei Servern sehr wichtig! Die Gründe dafür habe ich ja bereits in meinem Artikel über den NTP Server beschrieben:
Viele Webserver (oder Rootserver) sind auf eine genau laufende Uhrzeit angewiesen, um aussagefähige Logfiles (Beispielsweise Zugriffsstatistika der Webseiten oder Systemlogfiles für die Fehleranalyse) schreiben zu können. Leider laufen die Systemuhren (Hardwareclock) nicht sehr genau und haben bereits nach einigen Wochen relativ grosse Abweichungen zu verzeichnen. Vergisst man gelegentlich die Uhr/Zeit zu stellen, kann man sich da schon einige Unschönheiten einfangen.
Leider hat der NTP Daemon einen unschönen Nachteil – bei Zeitdifferenzen aktualisiert er die Uhrzeit auf einen Schlag! Das mag meist keine Auswirkungen haben, jedoch wird es dann haarig, wenn man auf ein von der Zeit her sauberes Logfile angewiesen ist. Oder Cronjobs nun durch den “Zeitsprung” evtl. übersprungen werden, eben weil die Zeit auf einen Schlag korrigiert wurde, sei es auch nur ein 1min Sprung. Hier kann chrony Abhilfe schaffen. Chrony arbeitet lokal auf dem aktuell zu haltendem Server / System und passt bei Zeitdifferenzen zu den eingetragenen NTP Zeitserver Quellen die Zeit Stück für Stück sanft an. Logfiles sind so zumindest im chronologischem Ablauf wieder nachvollziehbar, Zeitgesteuerte Aufgaben, also Cronjobs, werden keinesfalls übergangen.
Für meinen Webserver habe ich mich jedenfalls für Chrony entschieden und meinen lokalen NTP Server deaktiviert – eben weil ich keinesfalls meine Backupjobs übersprungen wissen möchte. Chrony ist in den Repositorys von Debian und Ubuntu enthalten und lässt sich auf diesen Systemen entsprechend einfach auch installieren:
aptitude install chrony
Die Konfiguration von Chrony liegt unter /etc/chrony/chrony.cfg – hier brauch man, sofern man die Liste der Referenzzeitserver nicht anpassen möchte, nichts mehr dran machen, da passt eigentlich alles schon gut zusammen. Fehlt also nur noch:
/etc/init.d/chrony start
Fertig, die Zeitsynchronisation eures Debian Linux (oder welches Derivat ihr habt) sollte nun problemlos und dauerhaft laufen!
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