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Archiv für die Kategorie ‘VMware’

VMware ESXi 4.1 – SSH & Konsole (re) aktivieren

Auf dem VMware ESXi in Version 4.0 war es noch relativ umständlich SSH zu reaktiveren (hier das alte HowTo). Auf dem neuerem VMware ESXi 4.1 ist es deutlich einfacher geworden! Bei Zugriff auf die VMware Konsole des Servers genügt:

  • Drücken der F2 Taste
  • Troubleshooting Options
  • SSH aktivieren

Viel einfacher geht es nicht. SSH lässt sich seit VMware ESXi 4.1 allerdings auch über den VMware vSphere Client aktivieren, einfach in die Options gehen. Näheres ist in der unten verlinken VMware Knowledge Database auch beschrieben.

Ich kann wie immer nur dem Weg über die Konsole empfehlen – VMware Hardcare Konfigurationen nimmt man einfach ohne GUI vor – das gehört sich so!

Weblinks:

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VMware ESXi 4.0 – SSH (re) aktivieren

VMware ESXi 4.0 – SSH (re) aktivieren
SSH Zugriff auf ESX Server ist etwas an das man sich gewähnt hat und das man oftmals auch braucht. Leider hat VMware beim ESXi 4 eben diesen SSH Zugriff deaktiviert. Selbst an die Konsole, also den Linux Teil des ESX, kommt man nur mir Tricks.

Leider sind diese Tricks durch VMware in keinster Weise supported, aber was stört das, wenn dafür SSH und Konsole auf dem ESXi wieder benutzbar werden?

Trick 1: Zugriff auf die Konsole nehmen
Sobald der ESXi Server hochgefahren ist, also der “Wellcomescreen” zu sehen ist, direkt am VMware ESXi Server auf der Tastatur ALT-F1 drücken, nicht wundern das man keinen Cursor sieht und das Wort “unsupported” ohne “” eintippen, die Eingabe mit ENTER bestätigen. Wenn man sich nicht vertippt hat, wird nun das Rootkennwort abgefragt -> eingeben und hat Zugriff auf die Konsole des ESXi Servers!

Trick 2: SSH (re)aktivieren
Sobald man sich wie in Trick 1 beschrieben Zugriff auf die ESXi Konsole ermöglicht hat, öffnet man sich direkt auf dem VMware ESXi mit dem vi die Datei /etc/inetd.conf
Hier entfernt man mit dem vi an den beiden Zeilen für SSH das führende # (einfach den Cursor dort hinbewegen und einmal x drücken, danach bei Zeile 2 das Ganze einfach nochmal, speicher und beenden des vi geht mit :wq – den Doppelpunkt wirklich mittippen!). Danach sollte die Sektion in etwa so aussehen:

# Remote shell access #
ssh stream tcp nowait root /sbin/dropbearmulti dropbear ++min=0,swap,group=shell -i -K60
ssh stream tcp6 nowait root /sbin/dropbearmulti dropbear ++min=0,swap,group=shell -i -K60

Nun am besten den VMware ESXi Server durchbooten, um die Änderungen wirksam werden zu lassen. Sollte ein Reboot des Systems nicht so einfach möglich sein (das soll ja bei produktiven Servern manchmal zu ungemütlichen Telefonanrufen führen), muß der inetd manuell neu gestartet werden.

Trick 3: inetd manuell neu starten
Zuerst muss die Prozess ID des inetd ermittelt werden. Dies macht man auch direkt auf der Konsole des VMware ESXi, mit dem Kommando:

ps aux |grep inetd

Die Ausgabe des Kommandos sollte in etwa so aussehen:

4896 4896 busybox inetd

Die erste und zweite Spalte der Ausgabe ist die Prozess ID! Diesen Prozess beenden wir dann manuell mit dem Kommando:

kill -HUP PID

Wobei PID für die zuvor ermittelte Prozess ID steht! Nun sollte der SSH Zugriff funktionieren. Alles weitere was man nun machen muß um sich per SSH mit dem VMware ESXi Server zu verbinden, solltet ihr selbst wissen ;)

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VMware: Zeitsynchronisation in VM´s per Kommandozeile

VMware FirenlogoVMware: In einer virtuellen Maschine lässt sich mit der VMware Toolbox die Zeitsynchronisation ganz einfach mit einem kurzen Haken setzen. Leider gilt diese einfache Konfiguration der Zeitsynchronisation in der VMware nur für Windows Gastsysteme, oder Linux Systeme welche das X11 System nutzen. Fast alle meiner virtuellen Maschinen, welche ich unter VMware betreibe sind allerdings Linuxsysteme ohne X11 System.

Dennoch lässt sich hier die Zeitsynchronisation für die virtuelle Maschine aktivieren, sofern man weiß wie die aktuelle Einstellung ist. Mehr…

VMware: Hängende Virtuelle Maschine hart stoppen

VMware FirenlogoManchmal bleiben auch bei VMware Systemen VM´s einfach hängen. Im ersten Schritt sollte man schauen, ob die entsprechende VMware VM nur im VMware vCenter noch als angeschaltet steht, sollte der VMware ESX selbst (via “esxtop” einfach per SSH nachsehen) die VMware VM bereits als offline sehen, hilft nur warten. Im Fall das die VMware VM auch hier noch als aktiv / online gelistet wird, kann man versuchen die VMware VM per SSH Konsole sanft zu beenden (nicht gleich den Kill einläuten! Das sollte immer der letzte Weg sein):

vmware-cmd /vmfs/volumes/[VMname].vmx stop

Sollte das nicht funktionieren sollte man einen “Hard Stop” versuchen (nicht gleich den Kill einläuten! Das sollte immer der letzte Weg sein):

vmware-cmd /vmfs/volumes/[VMname].vmx stop hard

Ich hatte nun einen Fall wo dies auch nicht mehr half. Die VMware VM wollte absolut nicht aus gehen und blockierte mir so mein System. (ACHTUNG – bei der nachfolgenden Methode kann es zu Datenverlust in der hängenden VM kommen) Da half nur noch ein direkter “kill” des Prozesses für die VMware VM – nur wie findet man die passende Prozess ID um auch den richtigen Prozess mit dem kill zu erwischen?  Die VMware ID welche man über “esxtop” erhält ist leider nicht gleich der Prozess ID für die VMware VM auf dem System. Mittels des SSH Kommandos

ps auxfww | grep [VMname]

erhält man die gewünschte Prozess ID der VMware VM im gewohnten ps Syntax. Danach einfach über das SSH Kommando “kill” den Prozess direkt abschießen:

kill -9 [PID]

VMware Tools unter Debian etch installieren

13. Januar 2009 4 Kommentare

Um die VMware Tools unter Debian Etch zu installieren, müssen nur ein paar Kleinigkeiten vorbereitet werden. Zuerst muß man hier die Grundlage schaffen, um die VMware Tools zu kompilieren und die nötigen Kernelmodule zu bauen. Sprich wir brauchen die nachfolgenden Pakete:

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aptitude install autoconf automake make psmisc gcc

Um die Kernelmodule bauen zu können brauchen wir zusätzlich noch diese nachfolgenden Pakete:

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aptitude install linux-headers-`uname -r` build-essential

Bei den Linux Kernel Headers wird durch das “uname -r” gleich der für den auf dem System aktive Kernel Headerkram geladen – so das hier nicht erst geprüft werden muss, welcher Kernel denn anliegt (und da gibt es ja reichlich Auswahl). Vor der eigentlichen Installation der obigen Pakete sollte ein

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aptitude update

ausgeführt werden, ich schreibe das hier extra nochmals rein, da es oftmals vergessen wird.

Nun können wir uns an die eigentliche Installation der VMware Tools machen. Also via VMware die entsprechende CD “einlegen” und dann via

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mount /dev/cdrom /mnt

die CD mounten und somit zugreifbar machen. Anschließend kopieren wir das VMware Tools tar.gz rüber, am besten in ein temporäres Verzeichnis – ich nehme hierfür gerne /root/tmp

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mkdir /root/tmp
cp /mnt/ /root/tmp/
cd /root/tmp

Nun kann das Archiv mit den VMware Tools entpackt werden und dann das Script für die Installation angeworfen werden:

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tar xvzf VMwareTools-X.X.X.XXXX.tar.gz
cd vmware-tools-distrib
./vmware-install.pl

Die Fragen des Script brav durcharbeiten und dann die ganze Geschichte beobachten ob alles glatt geht. Abschließend ist leider ein Reboot erforderlich, aufgrund der neuen Netzwerktreiber sowie der neuen Kernelmodule. Fragen und Anmerkungen können gern als Kommentar hinterlassen, ich freu mich über jede Anregung wie etwas vielleicht besser oder einfacher geht.